Flexible Lehre durch virtuelle Desktops

Ausgangssituation

Eine technische Hochschule betreibt physikalische Server mit Windows und Linux Betriebssystemen. Die Bereitstellung dieser ist wesentlicher Bestandteil der studentischen Ausbildung. Der Zugriff auf diese Server wird zum überwiegenden Teil mit SUN Ray-Thinclients realisiert.

Die Hochschule möchte die neuen Möglichkeiten der IT nutzen für die Verbesserung und Optimierung der akademischen Ausbildung. Hierzu sollte jeder Student/in seinen eigenen virtuellen PC pro Semester oder Fachbereich zugewiesen bekommen. Auf diese virtuellen Arbeitsplätze sollen Direkt- und Fernstudenten zugreifen können. Bereitgestellt werden die virtuellen Maschinen mit Windows XP und Linux Ubuntu als Betriebssysteme.

Der Zugriff auf die virtuellen Maschinen muss je nach Fachbereich über einen Konsolenzugriff wie auch über Gastbetriebssystem-mitteln möglich sein. Über verschiedene Ressourcenpools soll gewährleistet werden, dass sich die einzelnen Fachbereiche nicht gegenseitig stören. Ein kurzfristiges Rollout von kompletten Klassen soll innerhalb weniger Stunden funktionieren. Hochverfügbarkeit dieser Komponenten ist eine Selbstverständlichkeit. Des weiteren sollte eine Konsolidierung der vorhandenen physikalischen Server erfolgen.

Umsetzung

Nach eingehender Bewertung der Anforderungen entschied sich die Hochschule  für eine Architektur auf Basis von VMware Virtual Desktop Infrastructure.

Mit mehreren ESX-Servern in einem HA/DRS-Cluster wird auf eine schnelle Fujitsu-Siemens SX80 SAN-Storage zugegriffen. Das Management der virtuellen Maschinen wird über das Virtual Center gewährleistet. Es wurden Ressourcenpools für die verschiedenen Kategorien von virtuellen Maschinen angelegt. Das Ausrollen der
virtuellen Maschinen wurde über die Templatetechnologie von VMware gelöst.

Als Verbindungsmanager zwischen den Clients der Studenten und den virtuellen Maschinen wurde der LeoStream Connection Broker eingesetzt.

Kundennutzen

Mit der Implementierung der Vmware VDI-Lösung wurde eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, um die akademische Ausbildung noch effizienter und flexibler zu gestalten. In kurzer Zeit werden den Studenten einheitliche virtuelle Desktops zur Verfügung gestellt, die der Erfüllung der akademischen Aufgabenstellungen dienen. Die Bereitstellung ist hardwareunabhängig und für alle gleich. Sie reduziert die administrativen und Hardwarekosten. Zusätzlich sind die Studenten in der Lage, remote Hardware  Ressourcen zu verändern, ohne dabei direkt an ein physisches System zu müssen.

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