Die Pioniere

der deutschen

Digitalisierung

Seit zwei Jahrzehnten prägen wir mit MightyCare den digitalen Wandel in Deutschland. CEO Peter Rudolf gibt spannende Einblicke in die Reise unseres Unternehmens und erzählt, welche Herausforderungen er überwinden musste, um MightyCare zu einem Pionier der Branche zu formen.

„Technologisch, insbesondere bei Virtualisierungslösungen, waren wir Vorreiter in Deutschland. Was viele nicht wissen: MightCare hat zeitweise sogar die Vertriebsmitarbeiter von VMware geschult.“

Peter Rudolf

Peter Rudolf MightyCare Keynote

Pioniere der deutschen Digitalisierung

Peter, nach zwei Jahrzehnten steht MightyCare an der Spitze seines Erfolges. Was geht in dir vor, wenn du auf diese Zeit zurückblickst?

Es ist wirklich erstaunlich, wenn ich darüber nachdenke.

Vor 20 Jahren war MightyCare nur eine Idee, ein Konzept in unseren Köpfen. Jeder von uns hatte eine Vision, aber die Realität hat alle Erwartungen übertroffen.

Wo wir heute stehen, übersteigt meine kühnsten Träume von damals.

Konntet ihr zu Beginn erahnen, welchen Weg MightyCare einschlagen würde?

Wir sind mit einem Fünf-Mann-Team in einen nahezu unbekannten Markt eingestiegen.

Am Anfang hatten wir nur eine grobe Vorstellung, was möglich sein könnte. Heute hat MightyCare 50 top-ausgebildete Spezialisten und wir sind Teil eines Marktes, der überhaupt nicht mehr wegzudenken ist.

Gefühlt passt diese Menge an Entwicklungen auch eher in 50 als in 20 Jahre. Aber das geht bestimmt nicht nur mir so, sondern auch all den anderen Menschen, die MightyCare zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Wie kam es zur Firmengründung?

Wir hatten als Angestellte in unserem damaligen Unternehmen eine Menge Erfahrung und Expertise gesammelt.

Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem wir unsere eigenen Vorstellungen davon hatten, wie wir unsere Kunden betreuen wollen und wie die Leistungen aussehen sollten, damit sie dem Kunden einen Mehrwert bringen.

Der entscheidende Moment kam letztlich mit einer großen Umwälzung in unserem damaligen Unternehmen: Unser Projektteam war von einem Outsourcer gekauft worden und das brachte so viele Veränderungen, dass wir uns schnell gefesselt fühlten.

Es sind Prozesse aufeinandergeprallt, die einfach nicht zusammengepasst haben.

Wir haben dann zu fünft mit einem Kernteam aus Führung und Mitarbeitern beschlossen, etwas Neues zu starten. Die Idee war erst mal ganz einfach: Wir führen unser langjähriges Erfolgskonzept nach unseren eigenen Vorstellungen fort.

Seid ihr direkt als „MightyCare* gestartet?

Nein, unsere ursprüngliche Idee war eine andere:

Unsere Kernthemen waren IT-Optimierung und Konsolidierung von Anwendungen im Rechenzentrum. Historisch hatten wir dabei immer sehr viel mit Citrix und vor allem Microsoft zu tun. Wir wollten deshalb mit dem Firmennamen näher am Thema Microsoft bleiben.

Die erste Idee, ‚MicroCare‘, zielte genau darauf ab. Aber als es an die Eintragung ging, hat uns das Markenrecht eingeholt: Ein Mitbewerber hatte sich den Namen bereits gesichert. Als wir vor der Herausforderung standen, den Namen wieder aufgeben zu müssen, waren wir natürlich erstmal enttäuscht.

Aber wir haben das als Chance gesehen, noch tiefer in unsere Unternehmensidentität einzutauchen. Wir fragten uns: ‚Was macht uns wirklich aus?‘ Die Antwort fanden wir in unserer Entschlossenheit und in der Qualität unserer Betreuung.

‚MightyCare‘ fängt diesen Geist ein. Es ist ein kraftvolles Bekenntnis zu unserem Know-how und gleichzeitig ein Versprechen: Unsere Kundenbetreuung soll sich immer durch besondere Sorgfalt auszeichnen. So wurde aus einer Notwendigkeit eine neue Stärke – und der Name ‚MightyCare‘ war geboren.

Rückblickend auf zwei Jahrzehnte MightyCare, was würdest du als größte Herausforderung bezeichnen?

Nun, es war definitiv nicht der Mangel an Fachkompetenz oder fehlendes Wissen über Produkte – darin waren wir immer stark. Und durch unsere Tätigkeiten in leitenden Positionen hatten wir auch viel Organisationswissen.

Die echte Herausforderung lag vielmehr im Marktverhalten.

Unsere Annahme, dass der Markt nur auf unser Angebot wartet, erwies sich als Trugschluss. Erwartungen und Realität klafften anfangs weit auseinander.

Doch wir haben uns nicht entmutigen lassen und sind mit unserem Fachwissen direkt an größere Hersteller und Partner herangetreten. Anfangs war es ein zäher Kampf, aber unsere Hartnäckigkeit zahlte sich aus.

Indem wir enge Kooperationen mit führenden Herstellern und Partnern etablierten, konnten wir herausfordernde Projekte übernehmen – insbesondere mit VMware-Professional Services – und unser Know-how dort einbringen, wo es gefragt war. So haben wir Schritt für Schritt unsere Marktpräsenz ausgebaut.

Welche speziellen Kompetenzen konnte MightyCare in den Markt einbringen?

Unser Know-how rund um VMware und Virtualisierungslösungen war von Anfang an unser Aushängeschild.

In dieser Hinsicht waren wir damals der Konkurrenz um einiges voraus und gehören auch heute noch zu den Besten.

Wir waren einer der ersten VMware Consulting Partner in Deutschland – und konnten unseren Kunden Lösungen anbieten, die anderswo schwer zu finden waren.

Klar war allerdings auch, dass für eine stabile, unabhängige Marktpositionierung und nachhaltiges Wachstum ein eigenständiger Vertrieb entscheidend sein würde. Diese Struktur von Grund auf zu entwickeln, erforderte anfänglich viel Durchhaltevermögen und Kraft.

Aber genau diese Anstrengung hat sich ausgezahlt. Spätestens als sich um 2010/2011 die Balance zwischen Partnerprojekten und direkten Kundenbeziehungen einstellte, konnten wir unser Serviceportfolio signifikant erweitern und diversifizieren.

Also war es eure ausgeprägte Spezialisierung, die MightyCare hervorhob? Ist das, was euch einzigartig macht

Ganz genau. Wir sind immer durch unsere fachliche Qualifikation in Kundenprojekte gekommen.

Technologisch, insbesondere bei Virtualisierungslösungen, waren wir Vorreiter in Deutschland.

Was viele nicht wissen: MightCare hat zeitweise sogar die Vertriebsmitarbeiter von VMware geschult.

Was hat sich aus eurer Fokussierung auf Virtualisierung entwickelt?

Mit der Zeit wurde Virtualisierung immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt in Rechenzentren.

Unsere Rolle als VMware-Partner gewann dadurch enorm an Bedeutung – wir realisierten große Projekte und errangen Anerkennungen wie die Auszeichnung als ‚V-Experts‘, eine der ersten in Deutschland.

Als sich unser Fokus von VMware-Plattformen auf angrenzende Bereiche wie Speicherlösungen, Server und Netzwerkinfrastruktur erweiterte, stellten wir uns die Frage, was wir Kunden bieten können, die von lokalen Rechenzentren in die Cloud wechseln.

Die Antwort lag in einer noch stärkeren Serviceorientierung.

Bereits 2011 transformierten wir unseren Support in ein innovatives Service-Modell und nannten das Ganze ‚SupportPLUS‘, um regelmäßige Systemüberprüfungen anzubieten. So konnten sich unsere Kunden auf ihr Geschäft konzentrieren, während wir die Technik im Blick behielten.

Das war ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu unseren heutigen Managed Services.

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