Vom 9. bis 11. März 2026 traf sich die deutschsprachige Hochschul-IT-Community im Rechenzentrum der Georg-August-Universität Göttingen zur ZKI-Frühjahrstagung.
Für uns war diese Veranstaltung einer der wichtigsten Treffpunkte des Jahres.
Denn:
Hier kamen die Menschen zusammen, die den operativen Betrieb von Forschung und Lehre digital ermöglichen.
IT für den operativen Hochschulbetrieb
Rechenzentren von Hochschulen stehen aktuell vor drei parallelen Herausforderungen:
1. Wachsende Anforderungen an skalierbare Virtualisierungsplattformen für Forschung, Lehre, Verwaltung und digitale Prüfungsumgebungen.
2. Hybrid-Cloud-Strategien unter Kostendruck bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an Datensouveränität und Betriebssicherheit.
3. AI-Workloads, die tief in bestehende Infrastrukturen integriert werden müssen.
Hinzu kommen Themen wie:
- DSGVO-konforme Datenhaltung
- NIS2-Vorbereitung und KRITIS-Nähe einzelner Einrichtungen
- Fachkräftemangel im RZ-Betrieb
- langfristig tragfähige Betriebsmodelle statt Projektlösungen
Genau an dieser Stelle setzten unsere Gespräche in Göttingen an.
Virtualisierung bleibt das Fundament moderner Hochschul-IT
In nahezu allen wissenschaftlichen Einrichtungen ist Virtualisierung heute die Betriebsplattform für kritische Services:
- Campus-Management
- digitale Lernplattformen
- Forschungsanwendungen
- VDI-Umgebungen für Labore und Bibliotheken
- Test- und Entwicklungslandschaften
Entscheidend ist dabei nicht der Hypervisor allein, sondern die gesamte Architektur unter Berücksichtigung von Faktoren wie Automatisierbarkeit und Licecycle-Fähigkeit.
Wir brachten unsere Projekterfahrung aus dem Betrieb internationaler Umgebungen ein. Den Fokus legen wir auf stabile und skalierbare Plattformen, auf die sich die Hochschul-IT jeden Tag verlassen kann.
Hybrid Cloud, die zum Hochschulbetrieb passt
Hybrid Cloud ist im RZ-Umfeld eine betriebliche Notwendigkeit:
- Lastspitzen in Forschung und Lehre
- projektbasierte Ressourcenbedarfe
- Mandantenfähigkeit für Institute
- Kostenkontrolle über Jahre statt Quartale
Die zentrale Frage lautet nicht ob, sondern:
Welche Workloads gehören dauerhaft in die eigene Infrastruktur. Und welche bewusst nicht?
Eine funktionierende Hybrid-Strategie braucht:
- ein konsistentes Betriebsmodell über alle Plattformen hinweg
- identische Sicherheits- und Netzwerkprinzipien
- klare Kosten- und Rechtestrukturen
Datensouveräne Infrastruktur für AI Micro Apps
KI wird im Hochschulumfeld aktuell neu aufgestellt.
Dabei geht es nicht um zentrale Großprojekte, sondern um eine Vielzahl operativer Anwendungen:
- Assistenzsysteme für Verwaltung und Support
- Forschungsnahe Datenanalyse
- Automatisierung von Routineprozessen
- persönliche KI-Werkzeuge für Mitarbeitende
Dadurch entstehen neue Anforderungen an die Infrastruktur:
Daten müssen in der eigenen Kontrolle bleiben. Die Integration in bestehende Identitäts- und Berechtigungssysteme ist elementar. Der Betrieb sollte nahe an den Fachanwendungen erfolgen, wobei GPU- und Storage-Ressourcen planbare Services sein müssen.
Das funktioniert nur auf einer Plattform, die Cloud-Prinzipien im eigenen Rechenzentrum abbildet und mandantenfähig ist. Darüber hinaus muss sie auch automatisierbar betrieben werden können.
Eine datensouveräne Private Cloud erfüllt diese Anforderungen.
Bewusst ohne Produktpräsentation
Die ZKI-Tagung ist keine klassische Messe.
Die begrenzten Standflächen und die Einbindung in die Tagungsstruktur sorgen dafür, dass Gespräche dort entstehen, wo sie fachlich relevant sind.
Der Grund dafür ist schnell erklärt:
Hochschul-Rechenzentren gehören zu den anspruchsvollsten IT-Umgebungen überhaupt. Sie zeichnen sich aus durch:
- hohe technische Tiefe
- begrenzte Budgets
- extreme Heterogenität der Anforderungen
- langfristige Investitionszyklen
Hier entstehen viele der Architekturen, die später auch in anderen Branchen relevant werden.
Der Austausch mit der Community ist für uns daher ein wichtiger fachlicher Referenzpunkt für die Weiterentwicklung von Infrastruktur- und Betriebsmodellen.

Vor Ort in Göttingen
Das MightyCare-Team stand während der gesamten Tagung im Foyer des Rechenzentrums für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Unsere Top-Themen vor Ort waren:
- zukunftsfähige Virtualisierungsplattformen
- wirtschaftliche Hybrid-Cloud-Modelle
- Infrastruktur für souveräne AI-Anwendungen im Hochschulbetrieb
dann lohnt sich das Gespräch.
Wir freuen uns über das rege Interesse und den fachlich hochinteressanten Austausch in Göttingen.
Kontaktieren Sie uns gerne bei Rückfragen zur Teilnahme oder zu den Themen. Wir beraten Sie gerne.

